Einführung

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AUSSTELLUNGSSTÜCKE    >    Die kinematischen geometrischen Mechanismen der Griechen der Antike    >   

Einführung


Der Verdienst der Griechen der Antike auf dem Gebiet der Mathematik war gewaltig. In der Geometrie führte die Problemlösung nur mit Hilfe eines Lineals und eines Zirkels zur Entwicklung der geometrischen Algebra und zum Fundament der Euklidischen Geometrie, die bis auf den heutigen Tag gelehrt wird. Es wurden die Analyse, die Synthese und die vollständige Induktion als wissenschaftliche Methoden eingeführt. In der hellenistischen Epoche entwickelte sich eine Art Trigonometrie, mit Hilfe von ausführlichen Tafeln der Sehnen des Kreisumfangs. Man erfand eine Methode zur Differenzierung in einem rechteckigen oder nichtrechteckigen Koordinatensystem, um Probleme mit den Extremwerten zu lösen. Es wurden Integralmethoden zur Berechnung besonderer Flächen, Körper, Längen und Schwerpunkte entdeckt. Außerdem wurden zur Lösung von Polynomgleichungen 3. und 4. Grades intelligente mechanische Strukturen (kinematische Geometrie) benutzt, wie das Instrument zur Verdopplung des Würfels von Platon, der „Mesolab“ von Ptolemaeus und das Instrument zur Drittelung des Winkels von Nikomedes.