Die Stadt (der Vorläufer des Schachspiels)

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Die Stadt
(der Vorläufer des Schachspiels)


Es handelt sich um ein außerordentlich intelligentes Strategiespiel, einen Vorläufer des beliebten, heutigen Schachs.

Es bestand aus einer Tafel (der „Stadt“, die in kleine Quadrate aufgeteilt war, und aus 32 bis 60 weißen und schwarzen Spielfiguren (den „Hunden“), die je nach Farbe auf die entgegengesetzten Seiten der Tafel gesetzt wurden. Das Spiel wurde von zwei Spielern gespielt, die nacheinander die Steine ihrer Mannschaft auf die verschiedenen Quadrate stellten, mit dem Ziel, dem Gegner den Weg abzuschneiden und ihm Steine abzujagen. Jeder Spielstein konnte sich vorwärts, rückwärts, nach rechts oder nach links bewegen. Der Wert des Sieges war größer, wenn er mit weniger Verlusten erreicht worden war. Das Spiel war sehr beliebt und fähige Spieler erfreuten sich besonderer Achtung.

QUELLEN: „Pollux, Onomastikon“