Einführung

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AUSSTELLUNGSSTÜCKE    >    Die Telekommunikationen der Griechen der Antike    >   

Einführung


Die Telekommunikationen (wie historisch bewiesen) entschieden und entscheiden nicht nur über den Ausgang eines Krieges, sondern über das Schicksal einer gesamten Kultur.

Zum Beispiel hätten sich die griechischen Stadtstaaten nicht im ganzen Mittelmeergebiet ausbreiten können und der berühmte Feldzug von Alexander dem Großen wäre nicht von Erfolg gekrönt gewesen, wenn nicht ein hervorragendes Telekommunikationsnetz zur Verfügung gestanden hätte.

Der Gebrauch einfacher Fackelsignale (Methode zur Nachrichtenübermittlung mit Hilfe von Feuer) und das Schaffen eines Netzwerkes aus optischen Telegraphen (Stützpunkten zum Weiterleiten von Nachrichten) ab der frühen Epoche des Trojanischen Krieges (12. Jhdt. vor Chr.), stellt eine erstaunliche und praktische Art der Übermittlung einer bestimmten Nachricht aus den Grenzzonen des Reiches bis hin ins Zentrum der mykenischen Welt dar.

Da die Griechen möglichst schnell verschiedene Nachrichten übermitteln mussten, hatten sie die erstaunliche Idee, den „hydraulischen Telegraphen“ zu erfinden (4. Jhdt. vor Chr.), eine hervorragende hydraulischen Anlage, um mit nur einer Fackel vorher festgelegte Nachrichten zu übermitteln.

Da jede Nachricht sicher weitergeleitet werden musste, erfanden sie die kodierten Fackelsignale (Übermittlung der Nachricht Buchstabe für Buchstabe, 3. Jhdt. vor Chr.), mit einem kombinierten System aus Fackelsignalen, bei dem aber eine größere Anzahl optischer Telegraphen nötig waren, weil auf große Entfernung die vielen verschiedenen Fackeln nicht unterschieden werden konnten.

Die Erfindung und Anwendung so weit entwickelter Systeme, Vorläufer der heutigen Technologie (und in ihrer Art auf der ganzen Welt bis ins 16. Jhdt. n. Chr. einmalige Ideen),