Die Bogen - Drehbank

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Die Bogen - Drehbank


Sie bestand aus einer robusten Basis mit zwei feststehenden und einem beweglichen Lager. Zwischen den feststehenden Lagern war eine Achse mit verschiedenen Durchmessern befestigt, um verschiedene Drehgeschwindigkeiten zu erreichen. Die Saite eines Bogens wurde um den gewünschten Achsenquerschnitt gewickelt und die Achse drehte sich durch die Hin-und Herbewegung abwechselnd links und rechts herum. Das zu bearbeitende Objekt wurde zwischen das kreuzförmige, herausragende Ende der Achse und das bewegliche Lager gespannt. Das Schneidewerkzeug befand sich auf dem oberen, horizontalen Balken und wurde an das sich drehende Objekt gelegt.

QUELLE: „Vitruv, Über die Architektur“