Einführung

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AUSSTELLUNGSSTÜCKE    >    Messgeräte, Werkzeug und Maschinen der Griechen im Altertum    >   

Einführung


Das Vorhandensein von Messgeräten und deren Verlässlichkeit ist warscheinlich das sicherste Indiz des technologischen Fortschrittes einer Kultur. Durch deren Verwendung besteht die Gelegenheit einer interaktiven und produktiven Beziehung der empirischen Technik und der stochastischen Wissenschaft. Die Griechen erfanden eine Vielzahl an Präzisionsmessgeräten, wie z.B. die Rechenmaschine von Antikythera, die Dioptra, den Winkelmesser, das Astrolabium, das Messrad usw., die die Entwicklung aller Wissenschaften von der Mechanik bis hin zur Astronomie möglich machten. Die Reisen der Griechen nach Übersee, die genaue Berechnung des Erdumfangs, die Erstellung von Landkarten für die damals bekannte Welt und ihre erstaunlichen Konstruktionen sind nur einige der Folgen.

Auf der anderen Seite gründeten sie, durch die Erfindung einer Vielzahl von speziellen Geräten unübertroffener Ästhetik, das phantastische Wunder der altgriechischen Welt.

Die Erfindung außergewöhnlicher Maschinen, wie des Pantographen, der Drehbank zum Bohren des Innengewindes usw. führten zur Erschaffung einer Vielzahl komplexer Mechanismen, Geräte und einsetzbarer Maschinen. Außerdem war der Gebrauch der Wasser-und Windenergie (z.B. durch die Erfindung der „griechischen“ Wassermühle und der windbetriebenen Hydraulis) der Vorbote ihrer nachfolgenden alternativen Anwendungen (die von größter Wichtigkeit für die westliche Kultur sind).