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AUSSTELLUNGSSTÜCKE    >    Die Wassertechnologie der Griechen der Antike    >   

Einführung


In der Wassertechnik übernahmen die Griechen die technischen Errungenschaften anderer Kulturen, entwickelten sie, oder erfanden mit außergewöhnlicher Intelligenz neue, wie z.B. die berühmten Erfindungen im 3. Jhdt. v. Chr.): die Schneckenpumpe (archimedische Schraube) von Archimedes, die Kolbenpumpe von Ktesibios, das unterteilte Wasserrad und die Kettenpumpe des Philon von Byzanz u.a.

Im Bereich des Baus von Wassernetzen beeindruckt auch heute noch das uralte Entwässerungssystem von Kopaida (14. Jhdt. v. Chr.) mit seiner Größe (mehr als 2300 Meter unterirdischer Entwässerungskanäle), während der Tunnel des Eupalinos (6. Jhdt. v. Chr.) auf der Insel Samos (mit einem 1036 Meter langen Tunnel zur Installation einer Trinkwasserleitung unter einem Berg) einen der größten Erfolge der Antike darstellt, mit seinen 1000 Jahren ununterbrochener Funktion und besonders wegen dem seiner Bauweise in Gegenortvortrieb (gleichzeitiges Graben an den beiden entgegengesetzten Enden) Bewunderung hervorruft.

Die Griechen der Antike übertrugen Dinge aus der Wassertechnik auch auf andere Bereiche und schufen erstaunliche Konstruktionen (z.B. das Musikinstrument Hydraulis, u.a.).