Klammern, Dübel und „Embolia“

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Klammern, Dübel und „Embolia“


Zum sicheren, horizontalen Zusammensetzen benachbarter Steinblöcke benutzte man „Klammern“ aus Bronze oder Eisen, meistens in der Form eines „I“, die in die jeweiligen gehauenen Öffnungen der Steine gesetzt wurden und mit eingegossenem Blei befestigt und geschützt wurden. Zum stabilen senkrechten Zusammensetzen wurden „Dübel“ benutzt, d.h. bronzene und eiserne Flacheisen, die auf dieselbe Weise befestigt wurden. Zum sicheren Zusammensetzen der Säulentrommeln benutzte man die „Embolia“, das waren viereckige Holzteile, die in die entsprechenden viereckigen Öffnungen im Zentrum der Säulentrommeln gesetzt wurden. Die „Embolia“ hatten Öffnungen in ihrem Zentrum und waren untereinander mit einem senkrechten, hölzernen Achsenstab verbunden, der die freie Drehung der Säulentrommeln erlaubte.

QUELLEN: „Α. Ορλάνδος, Τα υλικά δομής των αρχαίων Ελλήνων (Ι και ΙΙ)“, „Μανώλης Κορρές, Από την Πεντέλη στον Παρθενώνα“