Der Wecker von Aristoteles

Vorheriges Ausstellungsstück                                                                                                             Nächstes Ausstellungsstück

AUSSTELLUNGSSTÜCKE    >    Die Uhren der Griechen in der Antike    >   

Der Wecker von Aristoteles


Es handelt sich um eine Wasseruhr mit Weckfunktion, den Aristoteles erfunden hatte, um nach kurzer Zeit wieder aufzuwachen und sich länger seinen Studien widmen zu können. Wenn auch Diogenes der Laerte, der diese Erfindung überliefert, nicht die Technologie dieses Mechanismus beschrieben hat, so erlaubten doch das Wissen über die Technologie seiner Zeit und die entsprechende Weckuhr von Platon die Rekonstruktion dieses Weckers.

Er bestand aus einem Gefäß mit Wasser, das sich in ausgewähltem Auslaufrhythmus (je nach Bedarf) in ein anderes Gefäß entleerte, das mit einem halbkugelförmigen, gelenkigen Schwimmer ausgestattet war. Im vorher festgelegten Moment, in dem sich das Gefäß gefüllt hatte, kippte der Schwimmer um und die Kugeln, die auf seiner geraden Oberfläche lagen, fielen in einen Becher (oder auf einen Teller) und verursachten großen Lärm.

QUELLEN: „Diogenis Laertii de vitis, dogmatis, et apophthegmatis eorum qui in Philosophia claruerunt“