Vertikale Sonnenuhr mit nördlicher Ausrichtung

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Vertikale Sonnenuhr
mit nördlicher Ausrichtung


Ein nach Norden ausgerichtetes Netz aus 5 eingekerbten Stundenlinien und einer Kurve bestimmte (von oben nach unten auf seiner rechten Seite), mit Hilfe des Schattenpunktes der Spitze des horizontalen Gnomon, der sich senkrecht zum Netz befand, 2 ungleich lange (je nach Jahreszeit) Tagesstunden nach Aufgang der Sonne (die 1. und 2. Stunde) und (von unten nach oben auf seiner linken Seite) 2 ungleich lange (je nach Jahreszeit) Tagesstunden vor Sonnenuntergang (die 11. und 12. Stunde). Die rechte, horizontale Stundenlinie auf der Höhe des Gnomon bestimmte den Sonnenaufgang und die linke den Sonnenuntergang. Die Kurve gab den Verlauf des Schattens der Sonne zum Zeitpunkt der Sommersonnenwende an.