Vertikale Sonnenuhr mit östlicher Ausrichtung (die Scheibe von Aristarchus)

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Vertikale Sonnenuhr mit östlicher Ausrichtung
(die Scheibe von Aristarchus)


Ein nach Osten ausgerichtetes Netz mit 6 eingekerbten Stundenlinien und drei Kurven bestimmte mit Hilfe des Schattenpunktes der Spitze des horizontalen Gnomon, der sich senkrecht zum Netz befand, die 5 verschieden langen (je nach Jahreszeit) Stunden des Tages nach Sonnenaufgang (die 1., 2., 3., 4. und 5. Stunde). Die horizontale Stundenlinie in Höhe des Gnomon gab den Sonnenaufgang an. Die höhere Kurve bestimmte den Verlauf des Schattens der Sonne zum Zeitpunkt der Wintersonnenwende, die tiefere den Verlauf zum Zeitpunkt der Sommersonnenwende und die gerade Mittellinie den Verlauf zum Zeitpunkt der Tagundnachtgleichen.